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Ändern der COvid-Fusion FCA-Peugeot

Der italienisch-amerikanische Automobilkonzern Fiat Chrysler (FCA) und die französische PSA änderten die Bedingungen ihrer Fusionsvereinbarung, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie anzugehen, ohne den wirtschaftlichen Wert und die grundlegenden Ziele des Projekts zu verändern.

Beide Unternehmen haben in einer gestern Abend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung erklärt, dass ihr Verwaltungsrat grünes Licht für eine Reihe von Änderungen gegeben hat, um die Liquiditätsauswirkungen auf die Pandemie-Automobilindustrie anzugehen.

Erstens steigen die geschätzten Synergien der daraus resultierenden Gruppe, Stellantis, auf 5 Mrd. EUR pro Jahr (etwa 5,3 Mrd. USD) gegenüber 3.700 USD (etwa 4,39 Mrd. USD), die in der ursprünglichen Vereinbarung geschätzt wurden.

Die Gesamtkosten der einheitlichen Umsetzung wurden ebenfalls erhöht, um diese Synergien auf 4 Mrd. EUR (4 Mrd. USD, von 2,8 Mrd. USD (3 Mrd. USD) zu erzielen.

FCA wird vor Abschluss der Transaktion eine Dividende von 2 Mrd. Euro (3 Mrd. US-Dollar) ausschütten, verglichen mit den zuvor festgelegten 5,5 Mrd. Euro (6,524 Mrd. USD), während der 46%-Anteil des gallischen Konzerns am Automobilzulieferer Faurecia unmittelbar nach Abschluss an alle Stellantis-Aktionäre ausgeschüttet wird.

FCA- und PSA-Aktionäre erhalten einen Anteil von 23 % an Faurecia (ihre Marktkapitalisierung zum Börsenschluss am 14. September betrug 5 Mrd. Eur), während ihr 50%-Anteil an Stellantis – der in der Bilanz weitere 2,6 Mrd. EUR in bar zur Verfügung stehen wird – unverändert bleibt.

Der Verwaltungsrat beider Gesellschaften wird auch eine mögliche Ausschüttung von 500 Millionen Euro an alle Aktionäre vor dem Abschluss oder alternativ die Zahlung von einer Milliarde Euro nach Abschluss der Transaktion prüfen, ist in der Mitteilung gelesen.

Beide Unternehmen bestätigen die Bereitschaft, das Projekt im ersten Quartal 2021 abzuschließen.

FCA und PSA berichteten im Oktober über den Wunsch, mit einem geschätzten Absatz von 8,7 Millionen Einheiten (9,5 % der weltweiten Gesamtsumme) und einer Kapitalisierung von rund 45 Milliarden Euro (48 Milliarden US-Dollar) zum viertgrößten Automobilhersteller der Welt zu fusionieren.

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